Journal

Dungeons & Dragons Rollenspielrunde
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Vampy
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11 - Von Abgründen und Göttern
Nach dem Kampf legen die SC eine kurze Rast ein, bevor sie dem trockengelegten Wasserlauf in Richtung Norden folgen. Der Weg biegt bald nach Westen ab und endet an einer weiteren Barrikade. Durch Lücken in der Barrikade kann Tharânel eine Kaverne entdecken, die von der Barrikade durch eine Art Abgrund getrennt ist, aus dem Stimmen heraufdringen.
Boldar und Ewald machen sich vorsichtig daran, die Barrikade weit genug abzutragen, damit die SC sie überklettern können, was ihnen auch relativ geräuschlos gelingt. Als erste versucht Adrie durch die entstandene Lücke zu kriechen, wobei sie die Reste der Barrikade in Bewegung versetzt und mit ihnen den Abgrund hinunter mitten in drei Grottenschrate hineinrutscht, von denen einer durch die Gerölllawine begraben wird.
Tharânel stürzt sofort hinterher, dicht gefolgt von Ewald, der sich gleich der Grottenschrate annimmt, während Tharânel sich um die verletzte Adrie kümmert, bevor er ebenfalls Ewald unterstützt. Auch Adrie greift mit ihren Zaubern ein und mit vereinten Kräften gelingt es, die Grottenschrate auszuschalten.
Die SC nehmen nun die Kaverne näher in Augenschein. Der Abgrund ist anscheinend durch Absacken des Höhlenbodens entstanden, wodurch auch der Wasserlauf zur Schmiede umgeleitet wurde.
Ein Durchgang auf der anderen Seite des Abgrunds führt zu einer mit zwergischen Ornamenten verzierten Tür, die in einen Tempel führt, der anscheinend von der Spinne als Ausgangspunkt für die Erkundung der Wellenhallhöhle genutzt wird. Neben mehreren Schlafstellen befindet sich im Tempel auch ein Tisch mit zahlreichen Schriftstücken, unter anderem einer unvollständigen Karte des Höhlensystems. Die SC entdecken ebenfalls mehrere Artefakte, darunter auch einen zwergischen Bierkrug aus gehämmertem Elektrum, einen Nimmervollen Beutel und eine Rubinhalskette des Glücks.
Auf dem Weg aus dem Tempel stoßen die SC auf das ehemalige Priesterquartier, in dem sie Gundrens vermissten Bruder Nundro finden, der augenscheinlich von der Spinne schwer misshandelt wurde und kaum noch am Leben ist. Tharânel wirkt einen Heilzauber auf den Zwerg, der daraufhin langsam zu sich kommt.
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12 - Im Auge des Betrachters
Die SC bringen Gundren und Nundro zum Ausgang der Höhle und verbringen dort mit den beiden Felsensucherbrüdern die Nacht. Am nächsten Morgen beschließt Gundren mit seinem Bruder zurück nach Phandalin zu reisen, während die SC wieder in die Höhle hinabsteigen und dort in die Schmiede zurückkehren.
Von dort folgen die SC dem Wasserlauf in Richtung des Dröhnens. Die SC entdecken einen großen unterirdischen See, dessen Wasserspiegel sich etwa alle zwei Minuten unter lautem Donnern nach oben wölbt und dann wieder absinkt.
Am Rand des Sees verläuft ein schmaler Pfad, dem die SC in Richtung Osten folgen, bis sie eine weitere Höhle mit hoher Decke erreichen. Unzählige reflektierende Kristalle im Gestein lassen die Decke wie einen Sternenhimmel aussehen. An der Wand der Höhle befinden sich zwei kleinere Gebäude.
Auf den ersten Blick können die SC feststellen, dass hier schwere Kämpfe stattgefunden haben müssen. Der Boden ist bedeckt mit Schutt und Trümmern und den Überresten von Orks, Menschen und Zwergen. Auch die beiden Gebäude sind unterschiedlich schwer beschädigt.
Eines der Gebäude scheint eine große Werkstatt gewesen zu sein, in der eine Feuerschale mit einem schwachen grünlichen Feuer steht, sowie ein Beholder, der sich als Wächter vorstellt und die SC warnt, nichts aus der Werkstatt zu entwenden. Im Gespräch mit dem Beholder, der die SC misstrauisch beobachtet, erfahren die SC, dass das Monster vom Erzmagier der Höhle beschworen wurde, um die Werkstatt für 101 Jahre zu bewachen. Als Boldar mit dem Beholder diskutiert, um einige der besser erhaltenen und vermutlich magischen Waffen zu tauschen, verlassen die anderen SC vorsorglich die Werkstatt, worauf Boldar sich ihnen ebenfalls anschließt.
Das zweite Gebäude ist vermutlich durch eine große Explosion schwer verwüstet. Eine unbehagliche Kälte durchströmt den Raum. Aus dem Boden strömt eine Aura, die von den SC verlangt, sofort die Höhlen zu verlassen. Schließlich erscheint der Geist des Erzmagiers, der die SC zunächst bedroht, ihnen dann aber einen Handel vorschlägt. Da der Geist des Erzmagiers keine Kontrolle mehr über den von ihm beschworenen Beholder hat, sollen die SC den Beholder vertreiben, da dieser der Hüter der Schätze in der Werkstatt ist und auch dem Geist des Erzmagiers den Zugriff verweigert.
Daraufhin kehren die SC zurück in die Werkstatt, wo es Ewald schließlich gelingt, den Beholder davon zu überzeugen, dass seine Wachzeit längst abgelaufen ist, da alle nichtmagischen Werkzeuge und Waffen bis zur Unkenntlichkeit zerfallen sind und folglich bereits viel mehr Zeit als die 101 Jahre vergangen sein müssen. Erleichtert kehrt das Monster daraufhin in seine eigene Dimension zurück.
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13 - Und es ward Nacht
Plötzlich zieht tiefschwarze Finsternis auf und eine Stimme aus der Dunkelheit gratuliert den SC zu ihrem Erfolg und dass sie schafften, was er nicht vermochte. Die Stimme stellt sich schließlich als die Spinne vor und gibt zu, die SC unterschätzt zu haben. Er bietet ihnen nochmals an, auf die richtige Seite zu wechseln und sich ihm anzuschließen. Ansonsten würde er es jetzt zu Ende bringen.
Die SC lehnen sein Angebot entschieden ab und bereiten sich auf einen Kampf vor. Tharânel zieht sich in die Werkstatt zurück, wohin die Dunkelheit nicht reicht. Er ruft den anderen zu, ihm zu folgen, da die Wände der Werkstatt trotz der Verwüstungen noch weitgehend intakt sind und die SC sich dort leichter verteidigen können, als in der Höhle. Beim Versuch ihm zu folgen, wird Adrie jedoch von etwas Klebrigem getroffen, das sie einhüllt und jede Bewegung verhindert. Boldar versucht die Elfin in der Finsternis zu erreichen, während Ewald sich schützend in die Tür der Werkstatt stellt.
Karte der Wellenhallhöhle_rev.png
Karte der Wellenhallhöhle_rev.png (35.09 KiB) 4682 mal betrachtet
Ebenso plötzlich, wie sie aufgezogen ist, legt sich die Dunkelheit wieder und die SC können einen Drow entdecken, sowie mehrere Riesenspinnen, die sich bereits bedrohlich nahe an der Werkstatt und bei der in Spinnennetzen eingesponnenen Adrie befinden.
Boldar steht Adrie gegen die am nächsten befindliche Spinne bei, während Ewald zornig auf den Drow zustürmt und ihm einen Hieb mit seinem Schwert verpasst. Dieser zieht sich daraufhin zur Wand der Höhle zurück und beginnt daran emporzuklettern.
Boldar und Ewald nehmen, unterstützt von Adries Zaubern, den Kampf gegen die Spinnen auf, während Tharânel seine Pfeile in Richtung des Drow schickt, die sich an der Höhlenwand unerreichbar wähnt und den SC höhnisch zulacht.
Schließlich gewinnen die SC die Oberhand über die Spinnen und Boldar kann Tharânel mit seiner Magie gegen den Drow beistehen, der nach einer vereinten Attacke der beiden schließlich den Halt verliert und zu Boden stürzt, wo er sich schwerfällig erhebt und sich in einen Drider, einem Mischwesen aus Drow und Spinne, verwandelt. Noch während er den SC ein weiteres Mal droht, feuert Tharânel einen weiteren Pfeil ab, der den Drow endgültig tötet.
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14 - The great Cleanup
Nach dem Kampf ruhen die SC kurz in der Werkstatt und heilen ihre Wunden. Danach suchen sie den Geist des Erzmagiers auf. Zum Dank für ihre Dienste überlässt er ihnen einen magischen Streitkolben, den sie in der Werkstatt gefunden haben. Er wäre zusätzlich bereit, etwas aus seiner Sammlung gegen den magischen Stecken der Spinne einzutauschen, den die SC bei der Leiche des Drow gefunden haben. Tharânel kann den Geist des Erzmagiers überreden, die Felsensucherbrüder in den Minen zu dulden und ihnen zu gestatten, die Schmiede wieder in Betrieb zu nehmen. Der Geist lässt sich auf den Handel ein, stellt aber die Bedingung, dass die Sternenhimmelhöhle und die Werkstatt sein Gebiet ist und nicht betreten werden darf. Die SC besiegeln die Abmachung und übergeben den Stecken der Spinne an den Geist.
Da die Gefahr durch die Spinne gebannt zu sein scheint, beschließen die SC, auch die restlichen Bereiche der Höhle zu erkunden, um für die Zwerge keine Gefahren zu hinterlassen.
Auf ihrem Weg aus der Sternenhimmelhöhle gelangen die SC in eine weitere Höhle, in der sie auf eine Horde Ghule stoßen, die sich auch sofort auf die SC stürzen. Ewald stellt sich den anstürmenden Ghulen mutig entgegen, während Adrie und Tharânel, geschützt von Boldar, die Ghule aus der zweiten Reihe angreifen. Zwar tauchen immer mehr Ghule auf, aber die SC können ihre Stellung halten und die Ghule schließlich mit vereinten Kräften bezwingen.
Obwohl sie auch aus diesem Kampf siegreich hervorgegangen sind, kehren die SC zunächst zum Tempel zurück, um eine dringend benötigte Erholungspause einzulegen, bevor sie die Erkundung der Höhlen fortsetzen. Dabei entdecken die SC überall Spuren der vorangegangenen Kämpfe, aber keine Gegner mehr. Schließlich verlassen sie die Höhle und kehren nach Phandalin zurück.
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15 - Epilog
Kurz nach der Rückkehr der SC nach Phandalin rüsten die Felsensucher-Brüder eine erneute Expedition zur Erkundung der Wellenhallhöhle aus. Es stellt sich heraus, dass von der einst vorhandenen magischen Energie kaum noch etwas vorhanden ist. Allerdings entdecken die Zwerge in den angeschlossenen Minen genügend Bodenschätze, um eine Wiederinbetriebnahme zu wagen.
Den SC wird das Tresender Anwesen als Wohnsitz angeboten, sofern diese in der Gegend bleiben, um über den Aufstieg Phandalins zu wachen.
Boldar, der bereits Pläne zur Eröffnung einer eigenen Schänke in den Minen schmiedet, nimmt dieses Angebot gerne an. Ebenso Adrie, die nun einen Platz gefunden hat, um sich eine Bibliothek einzurichten und die Kinder in Phandalin zu unterrichten. Auch Ewald ist mehr als erfreut, das Anwesen als Basis für Abenteuer in der Gegend nutzen zu können. Einzig Tharânel zieht es vor, in die Wälder nördlich des Dreieberpfades zurückzukehren.
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16 - Neue Helden
Die optimistische Aufbruchsstimmung, die der Nachricht von der Wiedereröffnung der Wellenhallhöhle folgt, führt zu einem stetigen Zustrom an Händlern, Handwerkern, Abenteurern und Glücksrittern, die in Phandalin ihr Glück suchen.
Auch eine Gruppe Abenteurer, bestehend aus dem Krieger Owain, der jungen Paladin Celeste, dem alternden Magier Hadamir und dem elfischen Mönch Thervan, legt auf ihrem Weg nach Dreieber eine Rast in Phandalin ein.
Der kleine Trupp, der im Auftrag der Harfner unterwegs ist, trifft sich kurz nach der Ankunft mit Schwester Garaele, der Agentin der Harfner, und Sildar Hallwinter, dem Vertreter des Grafenbündnisses, um Informationen auszutauschen und mehr über die Lage in der Umgebung und die jüngsten Ereignisse zu erfahren.
Bevor sie weiterziehen, bittet Schwester Garaele die SC auf ihrer Reise das Haus der Todesfee Agatha nahe Conyberry aufzusuchen und sie nach dem Verbleib von Beugesanfts Buch zu befragen. Sie überreicht den SC einen silbernen Kamm, der einst Agatha gehörte, als diese noch lebte. Die SC willigen ein und machen sich auf den Weg.
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17 - Tanz mit der Todesfee
Nach etwa zwei Tagen treffen die SC in der verlassenen Ruinenstadt Conyberry ein und folgen einem alten Pfad nach Norden in Richtung Wald. Auf dem Weg dorthin spricht Owain mit den anderen ab, wie sie gegenüber Agatha auftreten wollen und empfiehlt, sie keinesfalls zu provozieren.
Je näher die SC Agathas Behausung kommen, desto düsterer wirkt der umgebende Wald und selbst die Stimmen der Tiere werden weniger und verstummen schließlich. Schließlich erreichen die SC die Hütte der Todesfee, die deutliche Spuren von Verfall aufweist. Vor dem Betreten der Hütte schärft Owain den anderen nochmals ein, sich an den Plan zu halten. Danach klopft er an die Tür und betritt dann erst die Hütte.
Beim Betreten der Hütte verspüren die SC ein Gefühl von Kälte und Unruhe. Bei der Untersuchung der verfallenen Räume stoßen die SC schließlich auf eine hagere Gestalt, von der ein grünliches Leuchten ausgeht. Die SC nähern sich vorsichtig der Todesfee, die ihnen den Rücken zunächst den Rücken zukehrt und sich erst umdreht, als die SC nur noch wenige Schritte entfernt sind.
Plötzlich tritt Thervan vor und nimmt Owain den silbernen Kamm aus der Hand, den dieser bereits für das Gespräch mit der Todesfee bereitgehalten hat. Doch anstatt mit ihr über die Beantwortung der Frage zu verhandeln, kämmt er Agatha das wirre Haar aus dem Gesicht. Die Lage eskaliert schnell und Thervan wird von Agatha an die Wand geschleudert, worauf sie verschwindet.
Die SC schlagen daraufhin ihr Lager außerhalb der Hütte auf und unternehmen noch einige vergebliche Versuche mit der Todesfee in Kontakt zu treten. Schließlich brechen sie das Lager am nächsten Morgen ab und setzen ihren Weg fort.
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18 - Ankunft in Dreieber
Als die SC nach einigen Tagesreisen in der geschäftigen Handelsstadt Dreieber ankommen, trennen sich die SC. Während Hadamir sich um eine Unterbringung für die Pferde kümmert und Thervan durch die Stadt streift, machen sich Owain und Celeste auf zur Lordprotektorin Darathra Shendrel, einer Agentin der Harfner, um Informationen mit ihr auszutauschen.
Owain übergibt Darathra den silbernen Kamm und berichtet ihr von den Ereignissen an Agathas Hütte. Die Lordprotektorin zeigt sich nicht sonderlich enttäuscht über den Ausgang dieser Mission. Sie berichtet den SC, dass bereits andere Abenteurer an dieser Aufgabe gescheitert sind und es teilweise nicht einmal in die Nähe der Hütte geschafft haben und sie eine wesentlich wichtigere Aufgabe für die SC hat.
Die Riesen aus dem Norden sind nach Jahrhunderten des Friedens wieder aktiv geworden und verwüsten Siedlungen und Gehöfte. Aus den Mustern der Angriffe schließt Darathra, dass die Riesen auf der Suche nach etwas sind, weiß aber nicht, was das sein könnte. Es liegt an den SC herauszufinden, was die Riesen suchen und wie man den Frieden wiederherstellen kann. Sie schlägt vor, dass die SC zuerst nach Osten vorstoßen und trägt ihnen auf, sich am nächsten Morgen nochmals für genauere Instruktionen bei ihr zu melden.
In der Zwischenzeit sollen sie Quartier im Nordschildhaus beziehen, das von ihrer Freundin Urgala Meltimer geführt wird. Außerdem überreicht sie Owain einen Betrag von 500 GM, um während ihres Auftrags Spesen und andere Kosten begleichen zu können.
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19 - Feiern in Dreieber
Auf dem Weg zum Nordschildhaus treffen Owain und Celeste auf Hadamir, den sie über das Gespräch mit der Lordprotektorin informieren und sich dann gemeinsam mit ihm zum Nordschildhaus begeben, um dort ihr Quartier zu beziehen.
Dort angekommen werden die SC von Urgala freundlich aufgenommen. Die SC beziehen ihre Zimmer und begeben sich dann wieder nach unten in die Schankstube, wo sich Urgala zu ihnen setzt und bei Wein und Lammgulasch eine ausgedehnte Unterhaltung beginnt.
Später erscheint auch ein Zwerg namens Ghelryn, der ausgelassen seinen Geburtstag feiert und eine Lokalrunde nach der anderen wirft. Celeste und Hadamir schließen sich Ghelryn an und feiern und trinken fröhlich mit, während Owain sich eher zurückhält und sich fragt, wo Thervan abgeblieben ist, der seit ihrer Ankunft in der Stadt nicht mehr aufgetaucht ist.
Gerade als Owain beschließt, sich aufzumachen und nach dem Elfen zu suchen, erscheint dieser stark betrunken im Nordschildhaus. Es stellt sich heraus, dass der Wirt einer weniger angesehenen Schänke anscheinend die Unerfahrenheit des Elfen im Umgang mit anderen ausgenutzt und ihn betrunken gemacht hat, um eine hohe Zeche zu kassieren.
Plötzlich ertönen von draußen Hornsignale, wenig später gefolgt von Hufgetrappel in Richtung Süden. Doch da niemand auf der Feier in irgendeiner Weise beunruhigt scheint, bleiben auch die SC ruhig und feiern weiter, bis Owain die anderen gegen Mitternacht erinnert, dass sie am nächsten Morgen bei der Lordprotektorin erwartet werden, worauf sich die SC in ihre Zimmer begeben.
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20 - Feuer in der Nacht
Spät in der Nacht werden die SC durch Unruhe und Lichterschein auf den Straßen geweckt. Aus den lauten Rufen von der Straße können die SC schließen, dass in der Stadt ein Feuer ausgebrochen ist. Die SC kleiden sich rasch an und stürmen auf die Straße, um zu helfen und die Löscharbeiten zu unterstützen. Schnell stellt sich heraus, dass an mehreren Stellen Feuer ausgebrochen ist.
Die SC beteiligen sich ohne zu zögern an den Löscharbeiten. Beim Versuch, eine eingeschlossene Frau aus einem brennenden Haus zu retten, bemerken die SC mehrere Magmins, kleine Feuerelementare, die gerade hinter einem Gebäude verschwinden. Die SC jagen hinterher und können die Magmins stellen. Es entbrennt ein kurzer, heftiger Kampf gegen die kleinen Wesen, der dadurch verkompliziert wird, dass die Feuerelementare eine enorme Hitze ausstrahlen und alles, was sie berühren, in Brand stecken, wie Thervan am eigenen Leib feststellen muss. Einzig Owain und Celeste genießen in ihren Rüstungen zumindest ein wenig Schutz und können die Magmins schließlich zerschmettern, wobei diese in einer Explosion aus glühendem Gestein und Feuer auseinanderbersten.
Noch während des Kampfes gegen die Magmins hören die SC weiteren Kampflärm aus Süden und Osten. Nachdem sie mit den Feuerelementaren fertig sind, eilen die SC in Richtung Osten zum nahen Waldrand, wo bereits einige Milizionäre im harten Kampf gegen eine Horde Orks stehen.
Die SC greifen ohne zu zögern in den Kampf ein, unterstützt von Ghelryn und Othovir, einem Händler aus Dreieber, die ebenfalls in Richtung Waldrand geeilt sind. Unterstützt von Hadamirs Feuerbällen und Thervans Pfeilen, erringen Owain, dessen Schwert nun in Flammen getaucht ist, und Celeste rasch die Oberhand über die Orks, als weitere Orkkrieger und ein Schamane aus dem Wald stürzen und mehrere der Milizionäre niedermähen, bevor sie über die SC herfallen. Obwohl die SC sich nun in der Unterzahl befinden, bleiben sie standhaft und kämpfen verbissen weiter. Doch just als sie erneut kurz davor sind, die Oberhand zu gewinnen, brechen zwei gewaltige Oger aus dem Wald.
Trotz der kritischen Lage, in der sich die SC unverhofft wiederfinden, weichen sie auch diesmal nicht zurück. Thervan gibt seine Position auf und stürmt mit gezücktem Schwert in unglaublicher Geschwindigkeit auf die Gegner zu, während sich Owain und Celeste den Ogern entgegenstellen.
Während Celeste, unterstützt von einem der verbliebenden Milizionäre, einen der Oger angreift, schießt plötzlich eine ätherische, rötlich schimmernde, Kette aus Owains Brust in die Brust des anderen Ogers. Als der verwirrte Oger einen schweren Schlag auf Owain landet, beginnt die Kette schlagartig dunkel zu pulsieren und löst sich dann auf. An der Stelle, an der die Kette die Brust des Ogers berührte, breiten sich dunkle Adern auf dem gesamten Oberkörper des Ogers aus, der vor Schmerzen laut aufschreit und in die Knie geht.
Währenddessen hat Thervan die Oger umgangen und lässt eine Serie von Schwerthieben auf den Schamanen niedergehen. Schließlich gelingt es den SC unter Aufbietung aller Kräfte den Angriff auf der Ostseite erfolgreich abzuschlagen, wenn auch unter großen Verlusten unter den Milizionären.
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